Drei Tage Menschenrechte, Respekt, Vielfalt

In Berlin-Marzahn organisierte Respekt-Coaches-Mitarbeiterin Franziska Drescher im Juni die Projekttage „Demokratie, Vielfalt und Respekt“. Die Schülerinnen und Schüler der Gretel-Bergmann-Gemeinschaftsschule konnten zwischen verschiedenen Workshops wie Fotografie, Theater, Rap oder Upcycling wählen. Inhaltlich ging es in allen Workshops um die Frage nach einem friedlichen und respektvollen Miteinander sowie um die Menschenrechte und die Rechte von Kindern und Jugendlichen.

 

Welche Rechte sind dir wichtig? Jugendliche ließen sich für ihre Buttons von den Menschenrechten inspirieren.

Im Workshop „HUMAN RIGHTS“, der in Kooperation mit FUTURE VOICE durchgeführt wurde, beschäftigten sich die Jugendlichen mit der Geschichte und Entstehung der Menschenrechte und arbeiteten die für sie wichtigsten Rechte heraus. Darauf aufbauend entwarfen die Jugendlichen Slogans und Motive, aus denen sie ihre eigenen Buttons für die Menschenrechte herstellten. Am dritten Tag wurde ein buntes Banner für die Menschenrechte erstellt, das schließlich gut sichtbar in der Schulcafeteria aufgehängt wurde.

Flashmobs für mehr Respekt und Zusammenhalt

Auch die Teilnehmenden des Theater-Workshops bewiesen viel Kreativität und Mut: In Zusammenarbeit mit den Teamerinnen und Teamern der Jugendbildungsstätte Kaubstraße und Respekt-Coaches-Mitarbeiterin Franziska Drescher vom Jugendmigrationsdienst Berlin Marzahn-Hellersdorf erarbeiteten sie in drei Tagen kleine Szenen und Flashmobs zum Thema „Respekt“. Mit  Slogans wie „Gemeinsam sind wir stark, alleine sind wir schwach“ setzten sie sich für mehr Zusammenhalt ein und präsentierten ihre Flashmobs im Einkaufscenter „Eastgate“. Als Dankeschön gab es wie im richtigen Theater eine Rose für die Schauspieler und Schauspielerinnen und ein Eis bei hochsommerlichen Temperaturen.

 

Die Wichtigkeit außerschulischer Lernorte

Auch einzelne Klassen des 6. und 7. Jahrgangs profitierten von dem Workshop-Angebot und beschäftigten sich mit den Themen friedliche Konflikt- und Problemlösung oder besuchten Lernorte wie das Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt oder das Jüdische Museum. In der Führung „Jüdisch, was ist das?“ beschäftigte sich etwa eine 6. Klasse altersgerecht mit dem Judentum und erfuhr mehr über jüdisches Leben und jüdische Identitäten.

Die beteiligten Lehrkräfte resümierten, wie wichtig die Öffnung der Schule für außerschulische Angebote sei. Sie wollen diese Form der Projekttage im neuen Schuljahr unbedingt wiederholen.

Auch die nächsten Projekte stehen an der Gretel-Bergmann-Schule bereits in den Startlöchern: Im August fährt eine Gruppe des 9. Jahrgangs auf Seminarfahrt in die „DGB-Bildungsstätte Flecken-Zechlin“ und arbeitet weiter an den Themen friedliche Konfliktlösung und respektvoller Umgang miteinander.

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Text: Franziska Drescher, JMD Berlin Marzahn-Hellersdorf
Bilder: FUTURE VOICE